Über das Spiel
Beschreibung
Das der Autor dieses Programms aus Sütirol stammt, wird auch das dort verbreitete Watten implementiert.Es folgt nun eine Beschreibung, welches zum Teil aus der deutschen Wikipedia kopiert wurde.
Spielverlauf
Nach dem Ansagen spielt der Spieler links vom Geber als Erster eine Karte aus, danach folgen im Uhrzeigersinn die ubrigen Spieler. Der Spieler, der die höchste Karte in der Runde ausgeworfen hat, gewinnt diesen Stich und nimmt ihn zu sich. Anschließend muss dieser Spieler als Erster auswerfen, die restlichen Spieler folgen im Uhrzeigersinn. Wird ein Stich ohne Trumpf oder Schlag, also nur mit einer höherwertigen Karte in der ausgespielten Farbe gewonnen, nennt man dies dann gestochen.Jenes Paar, das als erstes drei Stiche hat, gewinnt das Spiel. Ein einfach gewonnenes Spiel erbringt zwei Punkte. Fült sich eine Partei überlegen, kann sie während des Spiels die Zahl der Punkte, um die gespielt wird, um eins erhöhen (bieten). Die andere Partei kann dann kampflos aufgeben, wobei das Spiel mit der alten Punktzahl gewertet wird, oder die Herausforderung annehmen und um die erhöhte Punktzahl weiterspielen. Das Bieten darf beliebig oft wiederholt werden, aber nur abwechselnd von beiden Parteien. Durch diese Steigerungsmöglichkeit entsteht - ähnlich zum Pokern - die Möglichkeit zum bluffen. Das Bieten erfolgt meist durch Spielen einer verdeckten, also umgedreht liegenden Karte.
In Südtirol wird fast ausschließlich mit 33 Karten gespielt: Jeder erhält 5 Karten. Dabei ist die Karte, die einen Schlag höher ist als der angesagte Schlag (in der angesagten Farbe) die beste Karte (z.B. wenn Herz 8 ange- sagt wurde ist die Herz 9 die beste Karte; sollte die Ass angesagt worden sein, so ist es dementsprechend die 7 in derselben Farbe). Sie wird als der "Guate" bezeichnet. Danach folgen wie in Osterreich der Hauptschlag (der "Rechte" genannt) und die Blinden. Ein weiterer Unterschied liegt in der Bedeutung des Welis. Dieser gilt manchmal als der kleinste Trumpf, meist gilt er aber auch als Schell 6, wobei aber trotzdem ohne die Sechser in den anderen Farben gespielt wird. Der Guate der Schell-Ass ist immer die Schell 7. Wird der Weli als Schlag angesagt, gibt es keinen Guaten und keine Blin- den: nach dem Weli als beste Karte folgen die Trumpfkarten in absteigender Reihenfolge.
Zudem sind in Südtirol bei einer speziellen Variante, dem Blindwatten, sowohl das Deuten, als auch das Besprechen der Spieltaktik nicht erlaubt. Dies erhöht die Schwierigkeit des Spiels erheblich, da die beiden Mitspieler, die nicht angesagt haben erst selbst durch Beobachtung erraten oder herausfinden müssen, was angesagt wurde. Ein weiterer Unterschied der Variante aus Südtirol besteht darin, dass für diejenigen Spieler, die angesagt haben, Farbzwang besteht, sollten ein Trumpf, der Rechte oder der Guate ausgeworfen werden, d.h. sie müssen, sofern sie einen Trumpf haben, diesen zugeben (der Rechte und der Guate müssen nicht zugegeben werden). Alternativ können sie auch mit einer besseren Karte stechen. Sollten sie keines von beiden tun und es stellt sich am Ende des Spiels heraus, dass er es gekonnt hätten, wird ihr jeweiliges Team mit 2 Punkten bestraft.
Generell wird in Südtirol bis 18 Punkte gespielt (selten auch bis 15 oder 21 Punkten).
Von einem aufgelegten Spiel spricht man, wenn ein Spieler Rechten, Guaten und zumindest einen Blinden in der Hand hält, das Spiel also unmöglich verlieren kann. Das sog. Müllerspiel wird dann gespielt, wenn derjenige Spieler, der den Schlag bestimmt, den Guaten und zwei Blinde in der Hand hält, aber nicht den Rechten. Normaler Spielverlauf in diesem Fall: 1. Runde eine Fehlkarte (weder Schlag noch Trumpf) ausspielen, 2. Runde einen Blinden, 3. Runde eine Fehlkarte, 4. Runde den zweiten Blinden (bzw. den Guaten sollte der gegner den Rechten ausgespielt haben) und in der letzten (und ent- scheidenden) Runde den Guaten (der nicht zu schlagen ist) oder den verblei- benden Blinden. Bei dieser Spielvariante kann das Team desjenigen Spielers, der den Schlag beim Ansagen bestimmt hat, nur verlieren, wenn der links sitzende Gegner einen Blinden mit dem Rechten schlägt, oder der rechts sitzende Spieler den Rechten besitzt und dieses Team einen weiteren Blinden und viel bessere Trümpfe hat.